IMPROVISATIONS 1. April bis 6. Mai 2007 |
Geschwister-Scholl-Str. 10-13
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HELGE LEIBERG |
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... Dass der Betrachter angesichts von
Werken wie denen Helge Leibergs Reibungsflächen wahrnimmt und sich
selbst und seine immanenten Probleme erblickt, aber dank seiner Einsichtsfähigkeit
mit der Assoziation umzugehen weiß, bestätigt den Impetus des
Malers, mit seinen stringenten Fassungen auch traditioneller Stoffe sinnliche
Aussage und Bekenntnis zugleich ins Bild zu setzen.
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AUSSTELLUNG + PROGRAMM |
| VERNISSAGE Begrüßung/Ansprache Live-Musik |
Sonntag, 01.04.07 Kunsthalle Brennabor 15.00 Uhr Christian Kneisel (Intendant) Konrad Bauer (Posaune) |
| PERFORMANCE
GOKAN
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Samstag, 14.04.07 Studiobühne Brandenburgische Theater 19.30 Uhr Helge Leiberg (Overhead-Projektion/Noise painting) Fine Kwiatkowski (Tanz) Lothar Fiedler (Gitarre/Live Elektronik) Dietmar Diesner (Saxofon) |
| FILM/TOTENTANZ
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Freitag, 27.04.07 Studiobühne Brandenburgische Theater 19.30 Uhr anschl. Gespräch mit Regisseur Miklós Königer und Hauptdarsteller Helge Leiberg Moderation: Helma Schleif |
| FINISSAGE
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Sonntag, 06.05.07 Kunsthalle Brennabor 15.00 Uhr Musik: Georg Katzer (Computer, Live-Elektronik, Zuspiel) und Matthias Bauer (Kontrabass, Stimme) DER MASCHINENMENSCH (nach Lamettrie) |
ÖFFNUNGSZEITEN
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So 01.04. Mi – So So 06.05. |
15.00 – 20.00 Uhr 14.00 – 20.00 Uhr 15.00 – 20.00 Uhr |
Kunsthalle Brennabor · Geschwister-Scholl-Str.
10-13 · 14776 Brandenburg an der Havel · EINTRITT FREI
Brandenburger Theater im CulturCongressCentrum · Grabenstr. 14 ·
14776 Brandenburg an der Havel
KUNSTHALLE BRENNABOR |
| 2001 wurde ein erster Teil der historischen Brennaborwerke
instandgesetzt, einer einstigen Automobilfabrik, die bis 1933 zu den bedeutendsten
Motorenwerken Deutschlands zählte*. Es entstanden großzügige Ausstellungsräumlichkeiten für Bildende Kunst, die seit der Eröffnung von den Brandenburger Theatern bespielt werden. Von Mathematik und Kunst – über Kunst im Knast – Disposition 1 bis zur Anne Koenig-Ausstellung gelang es, international bekannte Künstler in Brandenburg an der Havel vorzustellen. Auch die Licht-, Klang- und Videoinstallationen von Matthias Deumlich, unter dem Titel sleep+eat, haben überregionale Beachtung gefunden. Die Ausstellung wurde im Rahmen des ´Kunstherbst Berlin 05´ vorgestellt und zog viele kunstinteressierte Berliner an. Nach Sigrid Becker, Hermann Spörel, St. Meixelsberger und Klaus Staeck wurden im Rahmen des ´Kunstherbst Berlin 06´ Werke der Künstlerin Claudia Güttner gezeigt. Es folgten die Ausstellungen ´Off-Art´(November 06), die 9. Brandenburger Modellbahntage, die Ausstellung ´Volka´ mit Malerei, Grafik und Texten von Volker Schulz anlässlich seines 10. Todestages, die Ausstellung mit Aquarellen und Multiples von Kirsten Klöckner (`Bitte fühlen Sie sich wie zu Hause´) sowie Lutz Jahn: Grafiken und Zeichnungen. Die Ausstellung IMPROVISATIONS: Bilder + Bronzen von Helge Leiberg (1.4. – 6.5.2007) ist die siebte Ausstellung in der Saison 06/07. Sie umfasst insgesamt 15 großformatige Bilder (Acryl/ Leinwand auf Keilrahmen), die hier erstmals zu sehen sein werden, sowie 8 bis 9 Bronzen. Helge Leiberg, 1954 in Dresden geboren, ist einer der
bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands, dessen
Werke in zahlreichen Museen und Privatsammlungen hängen. Helge Leiberg gab seiner Ausstellung den Titel ´Improvisations´: Improvisation kann sich in unterschiedlichen Medien ausdrücken,
in der Musik, im Tanz, in der Sprache, in der Malerei, in der Literatur,
auf dem Theater. Aber auch viele Alltagssituationen, in die der Mensch
tagtäglich gerät, können Improvisationstalent erfordern.
Ohne dieses Improvisieren, Ausprobieren, Einfälle verwirklichen,
ohne die Ergebnisse voraussehen zu können, hätte es keine Menschheitsentwicklung
gegeben. Musiker improvisieren oft mit einem vorgegebenen Stück, einer Melodie oder einer musikalischen Struktur, die dann entsprechend aufgelöst und in neue Zusammenhänge gebracht werden. So entstehen völlig neue Klangbilder und regen wieder zu anderen Stücken an. Das Improvisieren in der Gruppe, mit Vertretern verschiedener Medien, wie es bei GOKAN der Fall ist, ist eine wichtige Inspirationsquelle für die Bilder, Zeichnungen und Bronzen von Helge Leiberg. Dieses Zusammenspiel von Musik, Tanz, Sprache und Zeichnung ist eine sehr spezielle, sehr freie Kunstform. Meist gibt es nur wenige Absprachen, die Zeit oder einzelne Soli und Duos betreffend. Alles andere entwickelt sich völlig frei, von den Stimmungen, dem Wissen, der Persönlichkeit und der Erfahrung getragen. Leiberg arbeitet an seinen Bildern oft ebenso improvisatorisch, und ebenso wie bei der Improvisationsmusik überträgt sich die Spannung auf die Betrachter bzw. das Publikum. Dabei wird die ganze Fülle menschlichen Daseins in all seiner Schönheit und Dramatik deutlich gemacht. Der Ausstellungstitel meint zum einen die Art und Weise, wie die Werke entstanden sind, zum anderen thematisiert die Ausstellung auch das Improvisieren selbst, Musiker, Tänzerinnen, Imaginationen, komplexe Strukturen und Beziehungsmuster. * |
Konrad ´Conny´
Bauer (Posaune) |
Begrüßung: Christian Kneisel (Intendant)
Live-Musik: Konrad ´Conny´ Bauer
Conny
Bauer gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der frei improvisierten
Musik und zählt zu den großen Neuerern des Posaunenspiels.Als Posaunist hat er ungewöhnliche Spieltechniken entwickelt, die besonders in seiner Solomusik zum Tragen kommen. Seit Mitte der 80er Jahre erweitert Conny Bauer sein Solospiel mit elektronischen Effekten wie Hall, Echo, digitaler Tonhöhenänderung, etc. In neuerer Zeit kommen jedoch nur noch Sampler zum Einsatz. Mit Hilfe eines Fußschalters werden während des Konzertes über ein Mikrofon Loops aufgenommen, die durch ihre unterschiedlichen Rhythmen und Längen gegeneinander laufen, wodurch lebendige Backgrounds entstehen, über die er dann improvisiert. Bei dem neuen Soloprogramm sind akustisches Posaunenspiel und Improvisation über Loops im Wechsel zu hören. Dank moderner Elektronik haben auch die gesampelten Töne den typischen Klang von Posaunen – den ´gelben Klang´. Geboren
4.7. 1943 in Halle/Saale. Studium der Posaune an der Dresdner Musikhochschule
und an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Gründete und initiierte
Anfang der 70er Jahre zahlreiche Ensembles, die für die Entwicklung
der frei improvisierten Musik in der DDR wegweisend wurden, darunter Exis
(1971-73), FEZ (1974-77), Konrad-Bauer-Quartett (1978-80), Konrad-Bauer-Trio
(1980-81); Doppelmoppel (1981), Zentralquartett (1984), Klangprojekt (1986),
Jazzorchester der DDR (1987-88), Tiny Island (1988-91). Erstes Solokonzert
1974. |
GOKAN (japanisch:
die Sinne) |
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Die Performancegruppe GOKAN gibt es seit 1990. Das
Wort ´Gokan´ kommt aus dem Japanischen und bedeutet: ´die
Sinne´. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten neben dem
Maler und Erfinder des Noisepainting Helge Leiberg, dem Gitarristen Lothar
Fiedler und dem Saxofonisten Dietmar Diesner die Tänzerin Noriko
Wada (Kyoto/Japan), von der auch die Namensidee stammt. Im Unterschied zu anderen Projekten von Leiberg/Fiedler
liegt GOKAN keine literarische Vorlage zugrunde. Dennoch werden Geschichten
erzählt. Fine Kwiatkowski gehört zu den experimentierfreudigsten und innovativsten Tänzerinnen Deutschlands. Sie zeichnet sich in die Bilder Leibergs als bewegliche Figur ein, setzt Klänge und Geräusche in Bewegung um, dynamisiert mit dem Körper die Musik, nimmt Bewegungen des Pinsels auf, provoziert diese. Die von Lothar Fiedler erzeugten Klang- und Geräuschteppiche – durch Gitarre, bespielte Tapes und programmiertes Multi-Effektgerät – lassen sich durch seine raffinierte, herausfordernde Spielweise oft nicht mehr dem einzelnen Instrument zuordnen. Sie sind irritierend befremdlich und bekannt zugleich. Der Saxofonist Dietmar Diesner spielt souverän mit Zirkularatmung, Über-, Neben- und Zwischentönen und changiert zwischen Jazz und minimal music. „GOKAN, die beste Multimedia-Performance
seit langem. Da macht Elektronik Sinn. Tanz und Malerei, über Overheadfolien
auf eine Leinwand projiziert, ergeben ein beeindruckendes, liebevolles,
auch ironisches Gesamtkunstwerk.“ |
Fine Kwiatkowski -
Tanz |
| Geb. 1956. Lebt in Berlin. Seit dem vierten Lebensjahr
der Körperarbeit verschrieben, begann 1980 die konsequente Entwicklung
einer eigenen Bewegungssprache hin zum Tanz. Dabei stand und steht die Improvisation
im Mittelpunkt des Arbeitsansatzes, in Zusammenarbeit mit Künstlern
der Improvisierten und Zeitgenössischen Musik, Bildenden Kunst, Film
und Schauspiel. 1988 wird die Arbeit durch eigene Tanztheaterstücke und Performanceprojekte, in Zusammenarbeit mit Theaterhäusern in Deutschland, erweitert. Außerdem intensive Workshoparbeit als Ausgangspunkt für Tanz- u. Körperforschung. Fine Kwiatkowski tanzte bis 1989 in der DDR, in Bulgarien, Rumänien und Polen. Seit 1990 auch in Frankreich, Österreich, USA, Dänemark, Belgien, Spanien, Schweiz. 2003 Gründung des gemeinnützigen Vereins „rhizom e.V.“, Verein zur Förderung künstlerischer Ausdrucksformen mit medienübergreifendem Charakter; Gründung des intermedialen Kunstprojekts „cri du cœur“ mit Willehad Grafenhorst. Fine Kwiatkowski
arbeitete u.a. zusammen mit Musikern und Komponisten wie Christoph Winckel,
Sven-Ake Johansson, Uli Gumpert, Heiner Reinhardt, Carlos Inderhees, Jürg
Frey, Marianne Schuppe, Dirk Marwedel, Ulrich Phillipp, Wolfgang Schliemann,
Phil Minton, Peter Kowald, Le Quan Ninh, Agustí Fernández,
Martine Altenburger, Michel Doneda, Thomas Lehn, AMM (John Tilbury, Eddy
Prevost, Keith Rowe) und Urs Leimgruber; mit bildenden Künstlern,
Filmemachern und Tänzern wie Lutz Dammbeck, Schang Hutter, Wolfgang
Scholz, Christine Schlegel, Mariola Gröner, Valerie Metivier, Tadashi
Endo, Anna Huber, Günther Wilhelm, Masaki Iwana und Britta Schönbrunn. |
| Ensembles mit Fine Kwiatkowski: GOKAN „Fine Kwiatkowski offenbart mit ihrer außergewöhnlichen und hoch differenzierten Körpersprache, dass die Grenzen dessen, was durch Bewegung sagbar ist, noch immer nicht festgeschrieben sind. Sie intensiviert innere Zustände, manifestiert sie durch unverwechselbare Bewegungen im Raum, in der Abfolge bis hin zur Skulptur, indem sich ihr Tanz, ein nur mit persönlichem Atem einzugebender Code, mit den Klängen und Bildern verschränkt.“ Urs Leimgruber, Saxophonist |
Lothar Fiedler Gitarre
- Live Elektronik, Tapes |
| Geb. 1953. Lebt in Berlin. Spielte in verschiedenen Rockgruppen,
ab 1973 eigene Bands (Blues, Jazz, Bigbands). Gitarren- und Kompositionsunterricht
an der Musikhochschule Dresden. Seit 1978 verschiedene Improvisationsgruppen. 1986 Übersiedlung von Berlin-Ost nach Berlin-West. Durch die mehr als zwanzig Jahre währende intensive Auseinandersetzung mit neuen und erweiterten Spielformen der Gitarre und anderen Saiteninstrumenten entstanden bis heute die unterschiedlichsten Solo- und Gruppenimprovisationen, Instrumentalpräparationen, Multiplay, Montagen, Elektronik. Lothar Fiedler war und ist Initiator zahlreicher Ensembles sowie multimedialer Projekte, u.a. auch SUM, der ersten freien Theatergruppe der DDR: Zusammenarbeit mit Tänzern, Schriftstellern, Malern und Filmemachern, u.a. mit A.R. Penck, Helge Leiberg, Christa Wolf, Corinna Harfouch, Peter Lohmeyer, Lutz Dammbeck, Radu Malfatti, Konrad Bauer, Johannes Bauer, Ernst-Ludwig Petrowsky, Phil Minton, Butch Morris, Sven-Ake Johansson, Dietmar Diesner und Peter Kowald. Musik für Film- und Rundfunkproduktionen. Konzerte und Tourneen im In- und Ausland. |
Dietmar Diesner -
Saxofon |
| Geb. 1955 in Elsterwerda. Lebt in Dresden. 1966 erste
musikalische Ausbildung am Conservatorium Cottbus (1979 Lizenz als Berufsmusiker)
und an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden (Diplom 1985). Seit
1979 freischaffend, zunächst in Berlin und im Ausland tätig, dann
wieder in Dresden. Arbeitet an der Entwicklung neuer Spieltechniken für das Saxofon. Diesner gehört zu den Protagonisten der sog. ´real time composition & performance´, die aus der Improvisationsmusik heraus entwickelt wurde. Diesner komponierte Bühnenmusik u.a. für Theater (1230 Bern, Staatstheater Dresden, Kleist-Theater Frankfurt/Oder, carrousel theater Berlin) und arbeitete 1988/89 u.a. auch mit dem Dramatiker Heiner Müller zusammen. 1997 entstand die Filmmusik zu dem Dokumentarfilm ´Franz Fühmann – Das Bergwerk´von Karlheinz Mund; 2000 zu ´Preussen – ein Streitfall´ (arte/ORB) und 2001 ´Konzert im Freien (zusammen mit Günter ´Baby´ Sommer) in der Regie von Jürgen Böttcher/Strawalde. Zahlreiche Hörfunk-, TV- und Tonträgerproduktionen, Festivals und Konzerte u.a. mit Tony Oxley, Paul Rutherford, Phil Wachsmann, Barry Guy, Radu Malfatti, Sven-Ake Johansson, Shelley Hirsch, Laura Newton, Fred Frith, Elliot Sharp, Arto Lindsey, David Moss, Jim Meneses, Gerry Hemingway, Jone Rose, Lothar Fiedler, Ulrich Gumpert, Ernst-Ludwig Petrowsky, Conny und Hannes Bauer, Manfred Schulze, Klaus Koch, Peter Holliger, Heiner Goebbels, Wiegald Boning, Lars Rudolph, u.a. Seit 1982 gibt Dietmar Diesner Solo-Konzerte und genre-übergreifende Performances mit Schriftstellern wie Bert Papenfuß sowie bildenden Künstlern wie Helge Leiberg, Hans Scheuerecker, Claus Weidendorfer, Jürgen Haufe, Matthias Bolz, Hans W. Scheibner u.a. Zusammenarbeit mit Tänzerinnen und Tänzern wie Fine Kwiatkowski, Sasha Waltz, David Zambrano, Mark Tomkins, Frans Poelstra und Aufführungen auf internationalen Bühnen und Festivals. |
TOTENTANZ |
| Dokumentarspielfilm Ungarn/ Deutschland 1991/92 Format: 16 mm, Farbe / Beta SP / DVD Länge: 51 Minuten UA: 14. Juli 1992, Festival Karlovy Vary |
| Buch + Regie Produktion |
Miklos Königer Arge Man Film Berlin/FMS Studio MTV1 Budapest Volker Häusler |
| Inhalt Der Berliner Maler Helge Leiberg bereitet eine Ausstellung vor. Die Kamera beobachtet die verschiedenen Phasen seiner Arbeit. Der traditionelle Totentanz wird durch die begleitende Komposition aus Tanz, Musik und Poesie lebendig. Produktionsmitteilung ... Zweifellos einer der besten expressionistischen Filme seit 1940 (Katalog Karlovy Vary). Am Anfang war das Bild; die Motive des Totentanzes wurden auf die Mauern mittelalterlicher Beinhäuser gepinselt und durch Verse erläutert. Der Variationen gab es viele, eine neuzeitliche zeigt Miklós Königers Film TOTENTANZ. Unterlegt von Hugo Distlers Musik, basierend auf den Spruchversen von Angelus Silesius, sehen wir den Berliner Maler Helge Leiberg eine verlassene Markthalle in Budapest zum Ausstellungsort umgestalten. Seine mit breitem Strich archaisch hervorgezauberten Todestänzer geraten von der Leinwand auf Fußboden, Holzbank und elektrischen Schaltkasten – hinter dem der Jenseitsbote ebenfalls steckt. Ganz ohne Sense saust der Tänzer Jenö Löcsei übern Set, keine gammelige Horrorfigur, sondern ein junger Mann in Schwarz, der seine traditionellen Opfer sucht und findet: Kaiser, Bischof, Edelmann, Arzt, Kaufmann, Landsknecht, Schiffer, Klausner, Bauer, Jungfrau, Greis und Kind. So vermengen sich reizvoll die Ebenen künstlerischer Ausdrucksformen bis hin zum Ausschnitt jenen Alltags, der hier ´Drehpause´ heißt; während man aus Leibergs bemalten Tassen trinkt, schickt sich das gnadenlose Weltenspiel der Vergänglichkeit an, auch dieserorts weiterzuwirken. Die Schlusspointe schließlich, zu Leibergs Vernissage, wo sich die Darsteller der soeben Gestorbenen quicklebendig einfinden, sagt uns, dass noch lange nicht Drehschluss ist.In:
Tip 9/1992 Der Regisseur Miklós Königer dokumentierte seinerseits das Entstehen der Bilder von Eros und Tod und realisierte andererseits seinen eigenen Film als ein Tanzspiel zwischen tastbarem Elysium und Leere-Zeit. Die Bilder Helge Leibergs und eine moderne Ballettversion (Tanz/Choreographie: Jenö Löcsei) nach mittelalterlichen ´Totentanz´-Vorlagen in Text und Bild fließen in einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm zusammen, der ganz aus der Bewegung lebt und der eindringlichen Komposition des Kirchenmusikers Hugo Distler von 1932 folgt. „Manchmal sind die Linien, die Leiberg auf Leinwand oder Papier erscheinen lässt, Gerinsel, blutrot und brutal, manchmal gleichen sie zerfetzten Mullwickeln. Mit den elektronisch verfremdeten Kratzgeräuschen seines Noise-painting treibt er einen hinter dem Augenhintergrund rumorenden Dauerton Richtung Nacken und als Schauer-Serpentine zwischen den Schulterblättern hindurch. Linien werden zu Zeichen auf der Tonspur und erzwingen den Schrei. In klingendem Zustand, mit Lust und Getöse flutet Farbe mit der Wirkung eines Ereignisses. Zwischen Eros und Thanatos hat Helge Leiberg einen Fluss gestaut, der die traditionelle ´Totentanz´-Darstellung aus der erzählerischen Perspektive erhebt in rauschhaften Taumel.“ Christoph Tannert, Juli 1992, in: Helge Leiberg: Totentanz zu Budapest, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 3.9.-11.10.1992 in der Hauptstädtischen Gemäldegalerie des Historischen Museums der Stadt Budapest |
Miklós Königer
- Schauspieler, Regisseur, Kurator, Autor |
| 1958-61 1961-65 1964-68 1965-79 Juni 1966 1970-7 1973 1973-79 1979 1994 |
kaufmännisches Technikum mit Diplom. Studium der Pantomime mit staatlicher Abschlussprüfung Studium des Schauspiels und der Theaterwissenschaften Tätigkeit als Pantomime am Universitätstheater, dann am Nationaltheater Gründung des ´Theater Total´´ Ausbildung als Tanz- und Theaterkritiker Mitglied im Fachverband ungarischer Tanzkünstler und – historiker verschiedene Engagements und Tätigkeiten Übersiedlung nach Berlin (West) deutsche Staatsbürgerschaft |
| 2006 2005 2002 2001 1999 1997 1996 1995 1992 1988 1986 1982 |
Portrait von Paul Ábrahám Csak egy lány van a világon (Nur ein Mädel gibt es auf der Welt) Der große Franz Playa del Futuro Straßenschlacht Verdammte Gefühle Drei Gauner, ein Baby und die Liebe Silvester Countdown Dr. Bruckner Zugvögel – Einmal nach Inari Kissah United Trash – Die Spalte Terror 2000 Die Gottesanbeterin Konzert für die rechte Hand Dämon in Berlin |
Regie: János Darvas) (Regie: Dávid Lászlo Kerényi) (Regie: Christian Schwochow) (Regie: Peter Lichtefeld) (Regie: Christian Schwochow) (Regie: Peter Lichtefeld) (Regie: Vera Loebner) (Regie: Oskar Roehler) (Regie: Edzard Onneken) (Regie: Peter Lichtefeld) (Regie: Peter Lichtefeld) (Regie: Christoph Schlingensief) (Regie: Christoph Schlingensief) (Regie: Tanja Stöklin) (Regie: Michael Bartlett) (Regie: Gábor Bódy) |
| 1991/92 1990 |
TOTENTANZ Illusion mit rotem Regenschirm (Portraitfilm über den Travestiekünstler Cornél Hédl) |
| 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2001 2000 1999 1998 |
Marlene Marlene Dietrich Jan Kiepura und Márta Eggerth Márta Eggerth 90 Jahre Emigranten – Geboren zur Jahrhundertwende Márta Eggerth 90 Jahre Ungarische Stummfilmplakate Leuchtende Sterne Asta Nielsen Deutsche Filme, ungarische Schauspieler Vamp und Engel – Lya de Putti Vergessen – Franciska Gaál Vamp und Engel – Lya de Putti |
Transit-Haus, Clausenburg Cluj (Rumänien) Goethe-Institut Budapest Staatsoper Warschau Staatsoper Budapest Collegium Hungaricum Berlin Theater an der Wien, CHB Collegium Hungaricum Berlin Collegium Hungaricum Berlin Filmmuseum Budapest Goethe-Institut Budapest Collegium Hungaricum Berlin Filmarchiv Budapest Goethe-Institut Budapest |
Nyika Jancsó
- Kamera / Director of Photography |
| geb. 22. Juni 1952 in Budapest als Sohn der ungarischen
Filmregisseurin Márta Mészáros und des nicht minder
berühmten Filmregisseurs Miklós Jancso. Nyika Jancsó fotografierte zahlreiche u.a. Aufzeichnungen mit den Berliner Philharmonikern (2004 Olympische Spiele Athen, Europakonzert 2003 in Lissabon; 2002 Palermo, 2001 Istanbul) sowie die Konzerte des West-Östlichen Diwan Orchesters unter Leitung von Daniel Barenboim im Ramallah (2005). Filme (u.a.): |
Jenö Löcsei
- Choreographie/Tanz |
| Ausbildung am Ballettinstitut in Budapest und St.
Petersburg. 1977 kam er an die ungarische Staatsoper; ab 1982 trat er für vier Jahre als Gastsolist an der Wiener Staatsoper auf. 1983 wurde er mit dem Liszt-Preis und 1986 mit dem Preis Verdienter Künstler geehrt. 1988 führte ihn ein Engagement an die Norwegische Staatsoper in Oslo. Darauf folgte eine Verpflichtung als Solist an die Deutsche Oper Berlin. Später wirkte er als Ballettdirektor und Choreograph am Landestheater Schleswig-Holstein, bevor er – diesmal als Solist, Ballettmeister und Choreograph – an die Ungarische Staatsoper zurückkehrte. 2001 verpflichtete ihn das Budapester Operettentheater als Ballettdirektor. Seine erste Choreographie entstand für TOTENTANZ von Miklós Königer, einen Dokumentarspielfilm, in dem er auch die tänzerische Hauptrolle übernahm. Zu seinen wichtigsten choreographischen Arbeiten am Budapester
Operettentheater gehören das Lévay-Musical ´Mozart!´,
Cole Porters ´Can-Can´, ´Gräfin Mariza´ und
´Die Fledermaus´. |
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1 + 4 Helge Leiberg in der alten Markthalle Budapest (Dreharbeiten
und Aufbau der Ausstellung)
2 Jenö Löcsei (Tanz, Chroeographie)
3 Alte Markthalle Budapest
5 Miklós Königer (Regisseur)
mit freundlicher Genehmigung von Miklós Königer
Aufführung von
´Der Maschinenmensch´(nach Lamettrie) / Auszug |
Finissage: Sonntag, 6. Mai 2007, 15.00 Uhr
Begrüßung: Christian Kneisel (Intendant)
Mit: Georg Katzer (Musikcomputer, Live-Elektronik) / Matthias Bauer (Bass, Stimme)
| Einige Ansichten zum mechanischen Menschen vorgetragen von Lamettrie am 28. Februar 1748 im Schloß Sanssouci in Anwesenheit Sr. Majestät des Königs von Preußen (Text: G. Katzer nach Lamettrie. 1999) Der französische
Arzt, Naturwissenschaftler und Philosoph hatte beim Sezieren die Seele
nicht gefunden und fasste, ganz im Geiste Descartes, den Menschen als
Maschine auf. Sein Buch „L´homme machine“ (Der Maschinenmensch)
kostete ihn sein Vaterland: Er musste aus Frankreich flüchten und
landete schließlich in Preußen, am Hof Friedrich des Zweiten,
wo er dessen Vorleser und Leibarzt wurde. Obwohl Mitglied der Preußischen
Akademie der Wissenschaften, hielt man seine Ansichten auch in Berlin
für zu extravagant und ihn selbst für verrückt. Georg Katzer * Die Biografie Lamettries (1709-1751), dieses ´Prügelknaben
der Aufklärung´ spiegelt die Ächtung seiner damals als
ketzerisch empfundenen Thesen: Beim Sezieren hatte er die menschliche
Seele nicht gefunden, und so war sie für ihn nur ein ´Bewegungsprinzip,
ein ´empfindlicher materieller Teil des Gehirns´, eine Haupttriebfeder
der ganzen ´Maschine Mensch´. Lamettrie wollte „die
Wahrheit nicht nur erforschen, sondern auch aussprechen“. „Matthias Bauer (Kontrabass, Stimme) ist der von Hundegebell gehetzte, etwas wirr um sich blickende Philosoph, der seinen Kontrabass durchwühlt wie Innereien des zu sezierenden, auf sein Funktionieren nach den Gesetzen der Mechanik befragten Objektes Mensch, ihm immer wieder neue virtuose Nuancen an Stöhnen, Brummen, Jaulen und Wimmern abgewinnt, klangfarblich mit den gesprochenen, zerhackt herausgestoßenen, gesungenen und geschrienen Worten oft frappierend abgestimmt. Dann wieder beklagt Bauers Stimme aus dem Off die Unbehaustheit am Hofe des Beschützers aller Glaubensverfolgten, der als letzte der schönen Künste die Kriegskunst pflegte und die neueren Schriften seines Leibarztes eigenhändig verbrannte. Dazu erklingt sehr diskret das ´königliche Thema´ aus dem Bachschen ´Musikalischen Opfer´, fügt sich mit fahlem Flöten-Flair ein in elektronische Strukturen von hoher Klangsensibilität und perfekter Dramaturgie – bis ins letzte, in starren Tontropfen zerstäubende Glissando.“ (SWR2) „L´homme machine – von Georg Katzer 1997 für mich zuerst als Solo für einen sprechenden Kontrabassisten komponiert, wurde dieses Stück dann zu einer multimedialen szenischen Aktion (Produktion Musikakademie Rheinsberg, 2000) MIT Video, Zuspiel, Sängerin, Tänzer, 2 Schlagzeuger und Live-Elektronik. In voller Bühnenversion, als Solo oder im Duo mit dem Komponisten an der Elektronik kam dieses Stück bisher auf über 30 Aufführungen.“ Matthias Bauer |
Matthias Bauer - (Kontrabass,
Stimme) |
| geb. 1959 in Sonneberg/Thüringen. Kontrabass-Studium
bis 1980 an der Musikhochschule Hanns Eisler. Lebte von 1980-88 in Lyon/Frankreich.
Entwickelte dort mit der Schauspielerin und Regisseurin Nina Goede zahlreiche
Projekte experimentellen Musiktheaters. Ab 1988 in Köln und seit 1991
wieder in Berlin lebend, spielte er im Bereich der Improvisierten Musik
neben Solokonzerten für Bass und Stimme mit dem Sven-Åke Johansson
Quintett, dem Bob Rutman Steelcello Ensemble, seinen Brüdern Konrad
und Johannes Bauer (Posaune), dem Uli Gumpert Trio sowie vielfach mit Tony
Oxley, Jon Rose, Shelley Hirsch, Bill Dixon u.a. Realisierte Bühnenmusiken und Konzepte für Improvisierende Musiker. Im Bereich zeitgenössischer Musik Zusammenarbeit mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Ensemble Modern Orchestra, der Lautten Compagney und Komponisten wie Georg Katzer, Lothar Voigtländer, Helmut Zapf; Helmut Oehring u.a. Mitglied des Ensembles United Berlin; Teilnahme an zahlreichen internationalen Festivals im Bereich der Improvisierten sowie der neuen Musik als Solist, Ensemblemitglied und Interpret. Zahlreiche Veröffentlichungen auf CDs. |
Georg Katzer - (Komponist,
Live-Elektronik) |
| geb. 1935 in Habelschwerdt/Schlesien. Studierte Komposition
bei Rudolf Wagner-Regeny und Ruth Zechling sowie Klavier in Berlin (Ost)
und an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Danach war er Meisterschüler
bei Hanns Eisler an der Akademie der Künste der DDR, zu deren Mitglied
er 1978 gewählt wurde. Ernennung zum Professor für Komposition
in Verbindung mit einer Meisterklasse. Hier gründete er 1982 das Studio
für Elektroakustische Musik, das nach der Wende in die AdK Berlin-Brandenburg
integriert wurde und das er bis heute leitet. Seit 1963 lebt er als freischaffender
Komponist in Zeuthen bei Berlin. Er ist Mitglied der Akademie der Künste
Berlin-Brandenburg, der Freien Akademie Leipzig und der Akademie für
Elektroakustische Musik in Bourges/Frankreich. Neben seiner kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Orchesterwerke, Solokonzerte, Opern, Ballette, Puppenspiele, Oratorien) beschäftigt sich Katzer auch mit Computermusik, Multimediaprojekten und Improvisation. Bei europäischen Tourneen spielte er zusammen u.a. mit Johannes Bauer, Wolfgang Fuchs, Paul Lytton, Radu Malfatti, Phil Minton, Ernst-Ludwig Petrowsky, Phil Wachsmann, die zu den bekanntesten Musikern der Improvisationsszene zählen. Kompositionspreise und Auszeichnungen erhielt er in der DDR, in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland und den USA. Neben der Musik sind seine Hauptinteressen Kunst, Literatur und Sprachen. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Radiosendungen. ´Der Maschinenmensch´ erlebte als Kammeroper im Schloss Rheinsberg seine Uraufführung (2000). |
Über Helge Leiberg |
| 1954 1973-78 1978 1979 1980 1982 1984 1985 1988 1989 1990 1991 1993 1994 1995 1996 1997 1997/98 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 |
geboren in Dresden-Loschwitz. Schule,
Lehre als Positivretuscheur |
Einzelausstellungen (Auswahl)
| bis 1983 1983 1984 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 |
verschiedene Ausstellungen in Städten
der DDR, z.B. Dresden, Radeburg, Cottbus, Berlin, Erfurt "Hochstand", Galerie Autonom, Berlin Galerie Kettemann, Heilbronn "Zeichnungen", Galerie Bodo Niemann, Berlin "Bilder", Galerie Bodo Niemann, Berlin "Totentanz", Königer Galerie, Berlin "Bilder und Zeichnungen", Galerie Blauer Ofen, Seeheim "Bilder, Zeichnungen, Keramik", Galerie Wolf, Düsseldorf "Keramische Objekte und Gefäße" mit A.R. Penck, Droysen Galerie, Berlin "Bilder", Atelier Ste. Anne, Brüssel "Totentanz", Bilder, Film/Ausstellung in der alten Großmarkthalle Budapest "Exposition", Kulturamt Treptow, Studio Bildende Kunst, Berlin "Ausstellung", Galerie im Kabinett Berlin "Tanz im Kopf", Mannheimer Kunstverein "Papierarbeiten", Galerie am Friedrichsplatz, Mannheim" Totentanz zu Budapest", Historisches Museum der Stadt Budapest "Bilder und Zeichnungen", Galerie Alter Markt, Halle" Neue Arbeiten", Galerie Elk Zink, Baden-Baden "Bilder und Gouachen", Kunstkabinett Regensburg "Luftzug an der Ferse", Galerie Michael Schultz, Berlin "Neugierreigen", Galerie Epikur, Wuppertal "Bilderbücher", Goethe-Institut, Thessaloniki "Neugierreigen", Galerie Rössler, München "Totentanz", Kunstamt Baden-Baden "Tanz der Geschlechter", Galerie Signe, Aachen "Pinturas e obra gráfica", Centro Cultural Sao Lourenco, Portugal "Tanz in Ton", Droysen Keramikgalerie Berlin "Bilder", Galerie Chobot, Wien "Ausstellung" Galerie U.Steinacker, Koblenz "Totentanz", Eros und Thanatos, St.-Katharinenkirche, Hamburg "Bilder und Zeichnungen", Galeria Maior, Pollenca, Mallorca "Sprung Paarung Tanz", Galerie Michael Schultz, Berlin "Luftzug an der Ferse", Orangerie Dresden, Elbhangfest "Luftzug an der Ferse", Theater Schweinfurt "Momentaufnahmen", Galerie Kühn, Bremen Galerie Schröder + Dörr, Bergisch Gladbach "Der Flug des Adlers", Galerie Michael Schultz, Dresden "Zeitsprünge", Kunsthalle Dresden "Flug des Adlers", Galerie Michael Schultz, Berlin "Der Flug des Adlers", Kunstkabinett, Regensburg "Luftzug an der Ferse", Galerie Peter Borchardt, Hamburg "Figurenschrift", Galerie Epikur, Wuppertal "Heftige Begegnungen", Ermelerhaus Berlin" "Salsa Riskante", Alt-Langsow IAC Galerie, Wiesbaden Galerie Scheffel, Bad Homburg "Vida é movimento", Galeria Alvarez, Porto "Vida é movimento", Goetheinstitut, Lissabon "Tanzfluss", Jenoptik, Jena "Springinsfeld", Horschik & Schultz, Dresden Ateneo, Madrid Stubengalerie, Goslar Droysen Keramikgalerie Kattrin Kühn, Berlin "Springflut", Galerie Edition Terminus, München "Künstlerbücher und Druckgrafik", Atelier Buchkunst, Gotha „Stop 4 Gogo“, Galerie Michael Schultz, Berlin„ Zwischen Sprung & Fall“, Galerie Peter Borchardt, Hamburg „Sprungphase“, Städtische Galerie Sonneberg„ Aufeinander“, Kunstverein Uelzen „Nobody knows“, Galerie Peter Seitz, Magdeburg Galerie Kühn, Lilienthal „Step by Step“, Centro Cultural Sao Lourenco, Portugal „One Moment.Stop !“,Galeria Alvarez, Porto „Moving Images“, Galerie Terminus, München BCA Gallery, London “Phasenweise”, Kunstverein Eislingen„ Neue Bilder“, Kunstkabinett Regensburg „Leben und Bewegung“, Galerie Winter, Wiesbaden „Läuterung“, Galerie Michael Schultz, Berlin „Grüne Hölle“, Espaco Branco, Viana do Castello, Portugal Parktheater Bensheim, Galerie Böhler, Bensheim „Tanz aus der Reihe. Aber tanz dich nicht zu Tode“, Galerie für Zeitkunst, Bamberg „Aus der Mitte“, Galerie Terminus, München „Nord Express“, Museu de Arte Contemporânea de Pernambuco, Olinda, Brasilien; zusammen mit Sobral Centeno „Idyllische Verbindung”, Galerie Scheffel, Bad Homburg „Apocalypse Cow“, Centro Cultural Sao Lourenco „obras recientes“, Galería Arnés y Röpke, Madrid „Stürmische Ankunft“, Galerie Weilinger, Salzburg „Offene Sprünge“, Galerie Epikur, Wuppertal „Tanz“, Galerie im Tulla, Mannheim „Babylon“, Galerie Peter Borchardt, Hamburg „Cornelia Schleime. Helge Leiberg“, Ludwig Galerie Schloß Oberhausen „Codex“ Museum Nicolaikirche, Berlin „Stumme Diener“, Galerie Michael Schultz, Berlin „Wild Jump“, Kunstkabinett, Regensburg Schilling Contemporary, Stuttgart (zusammen mit Norbert Bisky) „Bedacht“, Arbeiten zur Literatur - Bücher, Kunstforum Halberstadt „Stiller Weg“, Galeria Alvarez, Porto „Malerei“, Galerie Winter, Wiesbaden „Keep on moving“, Galerie Terminus München „Zeitfühlung“, Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder „Basso Continuo“ Galerie Tiedt, Goslar Galerie Vonderbank, Frankfurt “German Figurative Painting”, Neuhoff Gallery, New York Art Statements Gallery, Hong Kong “come together”, Galerie Vonderbank, Hamburg “Die Luft brennt”, Kunstverein Talstrasse, Halle/Saale “Augen auf!!”, Kulturspeicher Oldenburg, Oldenburg |
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„Tanz“, Galerie im Tulla, Mannheim "Die Zusammenhänge sind einfach", Galerie Suspect, Amsterdam Zirkusausstellung, Galerie am Körnerpark, Berlin "Bericht 85", Ankäufe des Berliner Senats, Staatliche Kunsthalle Berlin "Arbeitsstipendiaten", Senator für kulturelle Angelegenheiten, Kunstamt Wedding, Berlin "Malstrom - Bilder und Figuren 1982-86", Haus am Waldsee, Berlin Kunsthalle Wilhelmshaven, Mannheimer Kunstverein Galerie Aschenbach, Amsterdam "Momentaufnahme", Kunsthalle Berlin, Brasilien, Wien, Paris "Künstlerkeramik & Zeichnungen", Galerie Aschenbach, Amsterdam "Entgrenzungen", Hahnentorburg, Köln "That´s Jazz", Mathildenhöhe, Darmstadt "Das Tier", Galerie Bodo Niemann, Berlin "Passionsbilder", Mannheimer Kunstverein "The image of writing", Gorthe House, New York, Neuseeland" Roters zu Ehren", Berlinische Galerie, Gropius-Bau "Zeitbilder", Kunstverein Mannheim "Buch und Kunst Triennale", Dürer Gesellschaft, Nürnberg "Bilder und Zeichnungen", mit Veit Hofmann, Claus Weidensdorfer, Hochschule für bildende Künste, Dresden "Ausgebürgert", Albertinum, Dresden "Künstlerbücher aus der DDR", Gutenberg-Museum, Mainz, Anger-Museum, Erfurt, Galerie Barthel, Berlin "Schattenkabinett", auf dem Pilatus Kulm, Luzern "Künstlerkeramik", Landeskulturzentrum Salzau, mit Lucebert, Bruce McLean, A.R. Penck, C. Schleime, C. Schlegel, W.A. Scheffler und Kattrin Kühn "Trojan Horse", Sotos Art gallery, Saloniki "Künstler träumen Berlin", Marstall/Berlin "Bypass", Blaue Fabrik Dresden, mit Bolle Grölle "Erotik ?", Kunstverein Eislingen "Körperbilder Menschenbilder", Deutsches Hygiene Museum, Dresden "Künstler-Keramik der Droysen-Werkstatt, Berlin", Kloster unserer lieben Frauen, Magdeburg" Totentanz", Kunstverein Eislingen "Buchgrafik", Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M. "Palimpsest Berlin" mit Michel Sicard u.a., Galerie des Institut Français, Berlin "Blau", Galerie Michael Schultz, Berlin" "Off the wall: New Berlin Work on Paper", DNA - Gallery, Provincetown USA "Rot", Galerie Michael Schultz, Berlin "Missing Link", Galerie Michael Schultz, Berlin "Der Mensch - Facetten des Lebens" Kunstverein Schloß Plön "Bild für Bild - Positionen zeitgenössischer Kunst", Galerie Michael Schultz, Berlin Miniatur in der Bildenden Kunst, Fürstenwalde/Spree „20 Jahre Kunstkabinett“, Kunstkabinett Regensburg Internationale Biennale Neues Aquarell, Kunststation Kleinsassen „Holidays in Paradise“, Galerie Michael Schultz, Berlin Deutsch-Chinesische Kunstausstellung, Deutsche Botschaft Peking „Akt“, Galerie Netuschil, Darmstadt „Zeitgenössische Graphik, Zeichnungen, Gouachen, Skulpturen“, Kunstkabinett, Regensburg „De la couleur et du feu » , Musée de la Faience, Château Pastré, Marseille „Inspiration Moritzburg“, Schloß Moritzburg, Dresden „Almauftrieb“, Kulturbrauerei Prenzlauer Berg, Berlin „sodaliten scheeberger drückehalter...“, Künstlerhaus Bethanien „grenzenlos-endlos. Miniatur in der Bildenden Kunst“, Städtische Galerie im Alten Rathaus, Fürstenwalde/Spree „History Revisited“, Elizabeth Leach Gallery, Portland/Oregon „Köpfe und Portraits“, Galerie Schloß Mochental, Ehningen-Mochental „Garagen Art“, Galerie im Hansesaal, Lünen „Positionen I“, Galerie Michael Schultz, Berlin Centro Cultural Sao Lourenco, Almancil, Portugal „Malerkeramik“, Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Ahrenshoop „Tanz am Ufer der Berge“, Kunstverein „Talstrasse“ e.V., Halle „Künstler sehen rot“, Haus der Kunst, München „Blickachsen 4“, Skulpturen im Park, Bad Homburg v.d. Höhe „Kunst in der DDR“, Neue Nationalgalerie, Berlin „Berlin-Moskau 1950-2000“, Martin-Gropius-Bau, Berlin „Berlin-Moskau 1950-2000“, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau „Fackelherz & Falkenrot“, Sammlung de Knecht, Georg Kolbe Museum, Berlin „Zirkusmetamorphosen“, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz „Die vier Elemente“, Schwartzsche Villa, Berlin „Künstler sehen Golf“, Museum am Ostwall, Dortmund „Why Not?”, Galerie Terminus, München „Contemporary Art“, Galerie Peter Frey, Wien „25 Jahre Kunstkabinett“, Kunstkabinett Regensburg „Goetzen. Kein Bild ist wahr“, Internationales Interdisziplinäres Kunstprojekt, Frankfurt/O. „Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland“, Winckelmann-Museum, Stendal „Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland“, Schloßmuseum, Gotha „Familia Sacra“, Kirche St. Dominique, Goethe Institut, Brüssel „Made in Germany, Galleria San Carlo, Mailand „ARENA“, Kunstverein „Talstrasse“ e.V., Halle/Saale „Berlin Now”, Galerie Jörg Hasenbach, Antwerpen, Belgien „Im kleinen Format“, Galerie Scheffel, Bad Homburg v.d. Höhe „Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland“, Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Schlossmuseum, Gotha „Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland“, Cubus Kunsthalle, Duisburg „Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland“, Galerie im Ganserhaus, Weserburg/Inn „für Volker“, Centro Cultural Sao Lourenco, Portugal „Blindband“, Gemeinschaftsbücher und Bilder, Mannheimer Kunstverein „Verkündigung in der zeitgenössischen Kunst“, im Rahmen des Projekts 1000 Jahre Christentum in Brandenburg, Kunsthalle Brennabor, Brandenburg „Memento Mori“, im Rahmen des Projekts 1000 Jahre Christentum in Brandenburg, Atlierhaus Panzerhalle Groß Glienicke „Paint it loud“, Galerie Peter Tedden, Oberhausen „Bilder und Bilanzen“, Kunstforum Berliner Volksbank „Ein anderer Blick“, Bilder Zur Frauenkirche, Neues Coselpalais, Dresden „Arbeiten auf Papier“, Museum Junge Kunst Frankfurt /Oder „Im kleinen Format“, Galerie Scheffel Bad Homburg „Momento Mori“, Panzerhalle Potsdam/ Groß Glienicke „10 Jahre Galerie im Tulla“, Mannheim „Uzpuolimas!“, Gallerija Vartai, Vilnius (Katalog) „dick aufgetragen“, Galerie Helmut Leger, München „Berührungen“, Galerie Weilinger, Salzburg |
| Berlinische Galerie, Berlin Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett Berliner Volksbank Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel Sammlung Würth, Künzelsau Klingspormuseum, Offenbach Kulturfonds Freistaat Sachsen Stadt Dresden Museum für Geschichte, Dresden Staatliche Sammlungen Preußischer Kulturbesitz Kupferstichkabinett, Berlin Universitätsbibliothek, Jena Sächsische Landesbibliothek, Dresden Museum Walter/ Glaspalast, Augsburg Institut für Buchgestaltung, Leipzig Museum Schloß Burgk Kunstsammlungen Coburg Universitätsbibliothek, Frankfurt/ Main Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg Deutsches Literaturarchiv, Marburg Märkisches Museum , Berlin Sammlung von Lucius, Stuttgart M.K.Ciurlionis- Museum Kaunas, Litauen Getty- Museum, L.A., USA Sammlung Lothar Günter Buchheim Sammlung de Knecht, Amsterdam Sammlung Ritter Sport Stiftung Haus der Geschichte der BRD, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Altana Kulturforum, Bad Homburg von der Höhe Sammlung der Mannheimer Versicherung, Mannheim Signal Iduna Versicherung, Hamburg Deutsche Leasing, Bad Homburg von der Höhe Sammlung Christa und Gerhard Wolf Sammlung Sperling, Mainburg |
| „Totentanz zu Budapest“, Hrsg. Historisches
Museum Budapest, 1991 „Luftzug an der Ferse“, Hrsg. Galerie Michael Schultz oHG, Berlin 1995 „Flug des Adlers“, Hrsg. Galerie Michael Schultz oHG, Berlin 1997 „Figuren Schriften“, Hrsg. Galerie Epikur, Wuppertal 1999 „Stop 4 Gogo“, Hrsg. Galerie Michael Schultz oHG, Berlin 1999 „Zwischen Sprung & Fall“, Hrsg. Galerie Peter Borchardt, Hamburg 1999 „Moving Images“, Hrsg. Galerie Terminus, München 2000 „Läuterung. Arbeiten auf Papier“, Hrsg. Galerie Michael Schultz oHG, Berlin 2001 „Aus der Mitte“, Hrsg. Galerie Terminus, München 2002 „Fackelherz & Falkenrot“, Hrsg. Georg-Kolbe-Museum, Berlin 2003 „Offene Sprünge“, Hrsg. Galerie Epikur, Wuppertal 2003 „Bleiben Sie in Bewegung“, Hrsg. Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen 2004 „Codex“, Hrsg. Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlin 2004 „ARENA”, Hrsg. Kunstverein “Talstrasse” e.V., 2004, Halle/Saale „Für Volker“, Centro Cultural Sao Lourenco, Almancil (Portugal) 2005 „Stille Wege”, Hrsg. Galeria Alvarez, Porto 2005 |