GROOVES
`N`LOOPS
Cowws
Quintett |
Preis
/ Price :
15.08 €
Bestell-Nr.
/ Purchase Order No. : FMP CD 059
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| Rüdiger
Carl |
accordion,
clarinet, percussion |
| Irène
Schweizer |
piano,
percussion |
| Phil
Wachsmann |
violin,
viola, electronics |
| Stephan
Wittwer |
electric
guitar |
| Jay
Oliver |
double
bass |
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01.
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Die
Einführung |
05:50 |
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02.
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Relativ
ewiges Lied |
03:08 |
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03.
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The
owls |
04:38 |
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04.
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P.
Waltz |
05:38 |
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05.
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Hinter
den Gardinen |
05:15 |
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06.
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Gunst
I |
04:23 |
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07.
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Blue
Goo |
06:14 |
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08.
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Dunkler
Ruhm |
04:39 |
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09.
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Tati´s
tatoos |
03:13 |
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10.
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Erste
Hilfe |
04:05 |
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11.
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Gasthofsympathie
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08:24 |
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12.
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Bei
Fuss |
04:14 |
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13.
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Gunst
II |
05:02 |
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14.
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Pawns
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02:27 |
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15.
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H.M.E.
as a young man |
05:10 |
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16.
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Soweit
sogut |
01:06 |
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Total
time: |
73:26 |
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All
compositions by Rüdiger Carl
Recorded by Ansgar Ballhorn on January 12 - 13, 1993
at the 'Ottenbrucher Bahnhof' in Wuppertal.
Produced by by the Westgerman Radio/WDR Köln
Design: Günther Förg
Photos: Walter
Kranl
Liner
notes: Ulrich Kurth
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| First
published in April 1994 |
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Aus
dem Booklet:
... GROOVES ´N´ LOOPS - dieser Titel über dem Programm
des COWWS-Quintetts lost zunächst Erstaunen aus, denn Musik
mit eingängigen Rhythmen oder bandschleifenartigen Ostinati
erwartet wohl niemand von diesem Ensemble. Schließlich gehören
seine Mitglieder seit vielen Jahren zu den engagierten Verfechtern
einer offenen Improvisationsmusik in Europa. Und gerade diese
Offenheit ermöglicht Reaktionen auf Veränderungen.
Rüdiger Carl hat die Idee einer inszenierten Musik entwickelt,
die mannigfaltige Bezüge zu unterschiedlichen musikalischen
Welten aufbaut. Eines ihrer Wesensmerkmale ist das Zitat,
aber nicht im Sinne eines direkten musikalischen Aufgreifens.
Ein Walzertakt oder ein Funk-Riff geben gleichsam ein Bühnenbild.
(...) Von hier aus entfaltet sich das Geschehen auf der imaginären
Bühne, die musikalische Auslotung durch Improvisation, vornehmlich
innerhalb von Interaktionsprozessen. Dabei geht es freilich
anders zu als im traditionellen Jazz mit seinem Schema Thema-
Improvisation - Thema. Nicht die melodische Variation ist
das Ziel, sondern die musikalisch-gestische Entwicklung. Wesentliche
Gestaltungsmerkmale sind Brechungen und collagenartige Überlagerungen
sowie (...) klangliche Verfremdungen. )...)
Ein solches Konzept lässt sich nur mit souveränen Improvisationsmusikern
und -musikerinnen verwirklichen, die in der Lage sind, die
in Jahren erkämpften Freiheiten dem gestischen Prinzip unterzuordnen.
Voraussetzung ist ein breiter Vorrat an Spielhaltungen sowie
die Bereitschaft zu exzellenter Kommunikation. (...) In solchen
Auseinandersetzungen kann etwas Neues entstehen, eine Musik
voller Subjektivität, die dem Augenblick verpflichtet ist
und dennoch in guten Momenten über ihn hinausweist. (...)
Eine authentische Form von Kammermusik. (...)
In memoriam: Im Spätsommer 1993 starb Jay Oliver ganz plötzlich
in Berlin. |
Ulrich
Kurth ( Dezember 1993)
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