PORTRAIT IN SHELLAC
Kolkowski Solo
Preis / Price : 15.08 €
Bestell-Nr. / Purchase Order No. : ASC CS CD40
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Aleksander Kolkowski solo Stroh violin & gramophone
 Portrait in Shellac (2000) for Solo Stroh violin & gramophone (01.-07.) 32:44
01.
Vorspiel: In Sanssouci - Marschlied 04:04
02.
Origins of Jazz 05:13
03.
Odeon Männer 02:48
04.
Estrellita - zärtlich 04:08
05.
Mou..ha..lo..ha..Ka..wa..wa 02:26
06.
Fats Surprise Imagined 06:48
07.
The Nevsky Train after Gardiner 07:17
   
08.
Wasserhimmel (2000)
für Strohgeige und Tonband
14:48
   
09.
The Bihor Apostle (2000)
für Violonfón
02:29
   
10.
Robin Hayward: Crank Start
Crank Start (2000) für Strohgeige
09:50
   
 
Total time:  59:51

Produced by ASC Records, Macclesfield, Cheshire (England), SK11 8)
Recorded during September, October & November 2000 @ Tonus Arcus Studio, Berlin (Germany)
Executive Producer: Aleksander Kolkowski
Recording Producers: Aleksander Kolkowski & Dietrich Petzold
Digital Recording & Mix: Dietrich Petzold
Digital Editing & Mastering: Dietrich Petzold & Aleksander Kolkowski
Photos: Anja Fuchs
Design: Anja Fuchs, Steve Plews
Liner Notes: Aleksander Kolkowski
© GEMA 2000

 
First published in June 2001
 
PORTRAIT IN SHELLAC ist das erste Album seiner Art: Im Mittelpunkt der Solo CD mit neuen Kompositionen und Improvisationen steht die heute nahezu in Vergessenheit geratene Stroh-Geige, begleitet von ihrem Urahn - dem aufziehbaren Grammophon.
Das 12-seitige Begleitheft enthält u.a. eine von Aleksander Kolkowski verfaßte detailierte Geschichte dieses faszinierenden Instruments.

Die Stroh-Violine zeichnet sich durch ihr Verstärker-System aus: ein großer Aluminiumtrichter und eine Membran, welche den Hohlkörper und Stimmstock einer konventionellen Violine ersetzen. Sie wurde 1899 in London von Johannes Matthias Augustus Stroh erfunden, und zwar speziell für Trichtergrammophon und Phonographen-Aufnahmestudios, da normale Saiteninstrumente aufnahmetechnisch nicht genügend gerichtet waren.
Der Aufbau der Stroh-Violine basiert auf dem gleichen Prinzip wie der Klangkasten und Trichter eines Grammophons.

In der vorliegenden siebenteiligen musikalischen Anordnung wird der süß-nostalgische Klang der Stroh-Violine mit den Oberflächengeräuschen von stark verkratzten und modifizierten 78 U/Min. Schellack-Schallplatten sowie den mechanischen Klängen des Grammophons selbst kombiniert.
Sie enthält viele neue Sounds und Spieltechniken, die auf konventionellen Violinen nicht möglich sind. Außerdem auf dieser CD zu hören: das transsylvanische Violinofón, ein auf der Stroh-Violine basierendes volkstümliches Instrument, das noch heute in einer entlegenen Region Rumäniens hergestellt wird.

Der 1959 in London geborene und in Berlin lebende Violinist und Komponist Aleksander Kolkowski hat sich bisher vor allem als Improvisator einen Ruf erworben, ist aber auch in der Neuen und Experimentellen Musik sowie auf dem Musiktheater international tätig. Dies ist seine erste Solo CD. Sie enthält u.a. das Stück "Crank Start" des britischen Komponisten Robin Hayward, das dieser für ihn schrieb. Hier imitiert die Stroh-Violine haargenau die mechanischen Geräusche eines aufziehbaren Grammophons.

Aus dem Booklet:
(...) Das vielleicht überraschendste an der Stroh-Geige ist das enorme, noch unausgeschöpfte Potential im Bereich der experimentellen Musikproduktion. Sie ist damit ein Geschenk für jeden entdeckungsfreudigen Musiker und Komponisten.
Aleksander Kolkowski
 


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