BILLY COBHAM ESPOO BIG BAND
Live Konzert in Espoo, Finnland (2005)
Ein Film von Mika Kaurismäki
Preis: 23,80 € zzgl. Porto

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Deutschland/Finnland 2009, 90 min., Farbe, Konzertfilm
Format: HDCAM/DVD, DA 88 5.1

Regie: Mika Kaurismäki
Kamera: Jacques Cheuiche
Ton: Uwe Dresch
Schnitt: Oli Weiss
Produktion: Uwe Dresch Film Ltd.
Co-Produktion: Mariann Films, Marco Forster Productions, Doc Productions

Kompositionen: Billy Cobham
Arrangements: Scott Stroman
(ausgenommen Andy Boy, komponiert und arrangiert von Jukka Linkola)

1. On the Move
2. Torpedo Flo
3. Crosswinds
4. Stratus
5. Red Baron
6. Conundrum
7. A Story To Tell
8. Andy Boy

Es spielen:
Billy Cobham (Schlagzeug) mit Randy Brecker (Trompete) und die Espoo Big Band

Musik. Leitung: Martti Lappalainen
Saxophon: Mikko Mäkinen | Markus Holkko | Mikko Innanen | Manuel Dunkel | Janne Murto
Trompete: Lars Lindgren | Sami Pöyhönen | Teemu Mattsson | Mika Mylläri
Posaune: Martti Lappalainen | Pekka Laukkanen | Valtteri Malmivirta | Janne Laine
Piano: Lenni-Kalle Taipale
Gitarre: Jarmo Saari
Bass: Eerik Siikasaari
Perkussion: Jari-Pekka Karvonen
Schlagzeug: Eskelinen Rami

Dirigat: Scott Stroman
Moderation: Chicago Beau


"MUSIC IS A WILD BEAST!" (Billy Cobham sen.)

Mit der international bekannten finnischen Espoo Big Band spielt Billy Cobham eigene Kompositionen. Als Komponist mit starken Wurzeln im Jazz und der Latin Music verarbeitet Cobham 40 Jahre musikalische Erfahrung und Kreativität mit pulsierenden Orchester-Arrangements. Ein klingendes Spiegelbild eines außergewöhnlichen Menschen und Musikers, der ein großes Kapitel der Musikgeschichte aktiv lebt und mitschreibt.
"Ich mache die Musik meines Lebens für Euer Leben. Was ich ausdrücke und weitergebe ist das klangliche Spiegelbild meiner Persönlichkeit und meiner Erfahrungen. Das ist alles, was ich darstellen kann... Was eine Band so einzigartig macht, sind nicht die Einzelnen, sondern die Musik, die gemeinschaftlich entsteht... Wenn jeder Einzelne gut genug spielt, um als Band gut zu klingen, wird sich im Publikum niemand daran erinnern, wer die einzelnen Personen sind." (Billy Cobham)
Für Billy Cobham ist die Big Band die wohl schwierigsten Plattform, um individuelle Ambitionen und die Ansprüche der Band als Ganzes zu vereinen. Ihr kommt in diesem Konzert eine eminente Rolle zu. Wie Billy Cobham dazu vermerkt, sind es vor allem vier Elemente, die eine Band zu einer guten Band werden lassen: Die Musikalität und damit einhergehend die richtige Auswahl der Musiker; die Kameradschaft und gegenseitige Achtung unter den Musikern auf und hinter der Bühne; die gemeinsame Kreativität und Phantasie, ohne die nichts geht; und schlussendlich die Zeit, die eine Band (wie den Wein) erst zur Reife bringt. Das Konzert beim Espoo Jazz Festival vereint diese Elemente mit hinreissenden Kompositionen wie ´Red Baron´, ´Conondrum´ und ´Stratus´ zu einem einzigartigen musikalischem Gemälde.

ZUR ESPOO BIG BAND
Die Espoo Big Band (EBB) ist eines der besten europäischen Jazz-Orchester. Es wurde von Martti Lappalainen gegründet, der 1986 zum Jazz-Musiker des Jahres gewählt wurde und den Georgie-Preis der Finnischen Jazz Föderation erhielt. Die EBB tritt regelmäßig auf internationalen Jazz Festivals auf, darunter in Detroit, Miami, New York, Montreux, Antibes, Budapest, Montpellier, Perugia, London und Paris. Zu den Jazz-Größen, die als Solisten mit der EBB auftraten, gehören Freddie Hubbard († 29.12. 2008), Slide Hampton, Billy Cobham, Thad Jones († 20.8. 1986), Bill Watrous, Ray Anderson, Diane Schuur, Art Farmer († 4.10.1999) und Carla Bley, die New York Voices, Maria Schneider, Ray Charles († 10.6.2004), Kevin Mahogany und Trilok Gurtu.
Die Anfänge der EBB gehen zurück auf die Tapiola Musikschule in Espoo, an der Martti Lappalainen 1968 die experimentelle Jazz-Ausbildung einführte. Die Vorgängerin der EBB, die Tapiola Big Band, wurde 1970 gegründet und machte sich dank internationaler Wettbewerbe bald einen Namen in Europa. Sie war bekannt für ihre jungen talentierten Spieler und ihre hervorragenden und anspruchsvollen Konzert-Programme. ww.ebb.fi

BILLY COBHAM (Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist, Lehrer, Produzent)
William C. Jr. ´Billy´ Cobham wurde am 16. Mai 1944 in Panama geboren und zog 1947 zusammen mit seinen Eltern nach New York City. Sein Bühnendebut gab er im Alter von 8 Jahren an der Seite seines Vaters, einem renommierten Pianisten. Billy besuchte die angesehene New Yorker High School of Music and Art, wo er Musiktheorie und Schlagzeugtechnik erlernte und Seminare bei Thelonious Monk und Stan Getz belegte.
Er zählt zu den berühmtesten und einflussreichsten Schlagzeugern der Gegenwart. Er hat mit Jazzlegenden wie Miles Davis (´Bitches Brew´, ´Birds Of Fire´) und Horace Silver zusammengearbeitet und mit dem Mahavishnu Orchestra und seinen eigenen Bands eine zentrale Rolle in der Jazz-Rock Fusion der 1970er Jahre gespielt.
Wenig bekannt ist, dass er - zusammen mit Max Roach und Tony Wiliams - zu den ersten Perkussionisten gehörte, die den 1968 von dem Mailänder Schlagzeughersteller Meazzi entwickelten elektronischen Drum Controller einsetzten.
1973 veröffentlicht er sein erstes Album ´Spectrum´, das, vom Billboard Magazine seinerzeit als beste Jazz-Platte ausgezeichnet, inzwischen Jazz-Rock-Geschichte geschrieben hat. Im selben Jahr landet er zusammen mit Eumir Deodato und Stanley Clarke mit dem Titel ´Also sprach Zarathustra´ in den USA und in England einen Top-10-Erfolg. Weitere Zusammenarbeit u.a. mit Esther Phillips, James Brown, Grover Washington, Quincy Jones, Larry Coryell, Stanley Turrentine, Gil Evans, Kenny Burrell, George Duke, Sonny Rollins, Ron Carter, McCoy Tyner, Jean-Paul Bourelly, u.v.a.
Cobhams einzigartiger und kraftvoller Stil zwischen Jazz, Rock und Funk hat Generationen von Musikern aus allen Genres inspiriert. Er bringt bisher unbekannte Spielweisen in die Rock-Musik ein, die bis heute diese Musikrichtung nachhaltig beeinflussen. So verwendet er lateinamerikanische Techniken, die er auf das ´American Drumset´ übersetzt und gilt als einer der energetischsten Live-Drummer im Jazz/Rockjazz.
Seine erstaunliche Spieltechnik und sein subtiles Gefühl für den Groove machten ihn zum gefragten Studiomusiker. In Sessions und in eigenen Projekten spielt er häufig zusammen mit Jan Hammer und George Duke (Keyboards), John Abercrombie und John Scofield (Gitarre) sowie Randy und Michael Brecker (Trompete und Tenorsaxophon). Seit 1981 ist er als freiberuflicher Musiker und Komponist tätig. Er lebt in der Schweiz und den USA und unternimmt Tourneen rund um den Globus.
In den 1990er Jahren spielte er häufiger mit jungen Musikerinnen und Musikern zusammen und überschritt auch die Genregrenzen, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit The Grateful Dead oder Peter Gabriel, mit dem zusammen er 1988 u.a. den Soundtrack zu Martin Scorseses Film THE LAST TEMPTATION OF CHRIST einspielte. Seit 1992/93 spielt und lehrt er im Auftrag der UNICEF in Brasilien, wo er ein Musikprojekt für Straßenkinder unterstützt.
Seine Diskografie umfasst Hunderte von Einspielungen, darunter viele mit eigenen Gruppen. Er ist weltweit ein gefragter Dozent und Workshopleiter, gründete vor vielen Jahren sein eigenes Unternehmen (Creative Multi-Media Concepts), veröffentlichte ein Buch (Conundrum, erschienen bei Warner Publishing) und produzierte den Film BILLY COBHAM LIVE AT 60 (Regie: Roger Simonsz), featuring Marcus Ubeda (keyboards), Per Gade (g), Wilbert Gill (perc) und Stefan Rademacher (b).
Billy Cobhams enge Zusammenarbeit mit dem finnischen Regisseur Mika Kaurismäki begann vor vier Jahren; seither hat Mika fünf Musikfilme gedreht, die Billy Cobham als Protagonisten im Kontext unterschiedlicher musikalischer und sozialer Situationen zeigen. Die Musik Billy Cobhams ist Mika Kaurismäki allerdings bereits seit vielen Jahren vertraut. In seiner Schulzeit spielte er selbst Schlagzeug und lernte in dieser Zeit Cobhams Musik kennen. Persönlich kennen gelernt haben sich beide dann erst vor vier Jahren. What a beautiful match!

MIKA KAURISMÄKI (Filmemacher, Autor, Produzent)
Geboren am 21. September 1955 in Orimattila, Finnland. Von 1999 bis 2001 betrieb er in Rio de Janeiro einen Musikclub, Mika´s Bar. In dieser Zeit bereitete er auch sein erstes musikalisches Roadmovie MORO NO BRASIL (2002) vor, das u.a. auch Konzertaufnahmen aus seinem Musikclub enthält. Ein weiterer abendfüllende Musikfilm folgte, BRASILEIRINHO, der 2005 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt wurde. In dieser Zeit begegnete Mika auch erstmals persönlich dem Schlagzeuger und Komponisten Billy Cobham, dessen Musik er bereits als Teenager schätzte, als er, Mika, selbst noch Schlagzeug spielte.
Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kölner Produzenten, Tonmann, Sound Designer und Cutter Uwe Dresch (Uwe Dresch Ltd.), der maßgeblich an den meisten Musikfilmen Mika Kaurismäkis beteiligt war, begann bereits 2001. Mit SONIC MIRROR (2007) schuf Mika Kaurismäkis seine erste gemeinsame Filmarbeit mit Billy Cobham. Seither sind fünf weitere Filme mit Billy Cobham entstanden.

http://udfilm.com
www.billycobham.com
www.sonicmirror.com
www.myspace.com/billycobhamandasere





 




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